Innenraumsanierung: So modernisieren und werten Sie Ihr Eigenheim auf

Von Redaktion

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Die Blümchentapete an den Wohnzimmerwänden ist noch aus Großmutters Zeiten? Über die Isolierung ihrer Fenster können Sie nur noch den Kopf schütteln? Und auch ihr Fußboden hat schon bessere Tage erlebt? Dann ist es wohl Zeit für die Sanierung ihres Eigenheims. Speziell im Bereich der Innenraumsanierung haben Eigenheimbesitzer die Qual der Wahl und können zwischen einer Vielzahl an Materialien und Designs auswählen.

Eine Sanierung kann schnell teurer werden, als eigentlich gedacht. Wer sein Budget aber fixiert hat, sollte einen genauen Plan erstellen, welche Bereiche innerhalb der Wohnung oder des Hauses saniert werden müssen und welche davon Vorrang haben. Die Reihung sollte gemäß der Dringlichkeit erfolgen, undichte Fenster haben dementsprechend mehr Priorität als eine neue Wandfarbe. Nun gibt es nur noch eine Frage zu klären: Packt man selbst mit Unterstützung von Familie oder Bekannten an, oder ruft man doch Experten zu Hilfe?

Gesund wohnen

Mittlerweile wird in Sachen Sanierung verstärkt auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit gesetzt. Die eingesetzten Baustoffe und Produkte sollten demnach emissionsarm und frei von Schadstoffen sein. Ein Trend, der längst von Baumärkten wie Lagerhaus aufgegriffen wurde, wo sich Hausbauer und -sanierer von Fachkräften professionell zur nachhaltigen Bauweise und Verwendung von Baustoffen beraten lassen können. Wichtig bei der Wahl der Baustoffe sei zum einen deren Verwendungszweck genau zu kennen, andererseits sollten die sie auch an die klimatischen Umstände und den Bauboden angepasst sein. Letzteres ist besonders bei der Wahl der Materialien für Fundament und Außenbau zu beachten. Auch andere Baumärkte wie OBI, bauMax oder Hornbach stellen ihren Kunden diesen Service zur Verfügung. Auch der Putz sollte ökologisch sein: Besteht dieser aus einer Lehm- oder Kalkbasis, wird übrigens nicht nur der Umwelt etwas Gutes getan. Derartige Putze sind auch wirksam gegen möglichen Schimmelbefall und tragen zu einem positiven Raumklima bei. Naturfaserputze besitzen des Weiteren die Eigenschaft, Geräusche gut zu dämpfen. 

Wände zum Wohlfühlen

Wände sind für eine entspannende Atmosphäre im Eigenheim besonders wichtig. Mit der Hilfe von Putzen und Spachtelmassen können diese glänzend oder matt wirken, oder durch unterschiedliche Strukturen den Räumen ein gewisses Flair verleihen. Erhältlich sind Putze entweder als Trockenprodukt, das mit Wasser zur gewünschten Konsistenz vermischt werden muss, oder bereits gebrauchsfertig. Ungewöhnliche Wandfarben oder ein kreativer Mix aus diesen können einen Raum ebenso in einem neuen Licht erstrahlen lassen. So bringt ein dunkler Brombeerton Eleganz, während ein warmes Orange gemütlich wirkt. Auch kann bei der Innenraumsanierung die Farbwirkung von Wandfarben mitbedacht werden: So wirkt Rot an den Wänden belebend, Grün oder Blau hingegen beruhigen eher. Unterschiedliche Muster, wie geometrische Formen, machen Stimmung: Entweder werden Teile der Wand dafür abgeklebt, oder man fertigt sich selbst eine Schablone und bringt diese für den Streichprozess an der Wand an. Beliebt ist außerdem die Schwammtechnik. Mit einem Natur- oder Malerschwamm werden Muster an die Wand gemalt. Auch hier kann mit dem Mischen verschiedener Farben experimentiert werden.

Entspannendes Eintreten

Für den Gesamteindruck eines Wohnraumes sind ansprechende Türen essenziell. Wer sich von seinen alten Türen nicht trennen möchte, kann diese relativ zeitintensiv selbst sanieren. Hierfür müssen Griffe abgeschraubt und Verschmutzungen entfernt werden. Danach muss die gesamte Fläche mit feinem Schleifpapier abgeschliffen werden, abgestaubt und mit einer Grundierung vorgestrichen werden. Bevor der Decklack aufgetragen wird, sollte die Tür nochmals mit sehr feinem Schleifpapier bearbeitet werden. Auch können Türen optisch spannender gestaltet werden: verschiedene Renovierungsmöglichkeiten für Türen, wie beispielsweise die Verwendung von Hochglanzlack oder farbigen Brettern, können zum Einsatz kommen.

Neue Bodenbeläge

Knarrende Dielen, starke Abnutzungserscheinungen: Irgendwann muss auch der hochwertigste Fußboden saniert werden. Wem die handwerkliche Begabung nicht in die Wiege gelegt wurde, sollte hier einen professionellen Bodenleger zur Hilfe rufen. Alte Böden müssen aber nicht immer gleich zur Gänze ausgetauscht werden. Ein hochwertiger Parkett kann beispielsweise abgeschliffen und anschließend wieder versiegelt werden. Bestimmte Trends bei Holz-, Fließen- oder Farbwahl gibt es nicht. Und wer den Sanierungs-Wahnsinn nicht in naher Zukunft wiederholen möchte, sollte sich – egal ob bei Wänden, Türen oder Böden – auf seinen eigenen Geschmack verlassen.

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